Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript.
Berner Sennenhunde VON HIMMELBLAU
Anerkannte Zuchtstätte des FCI und ÖKV
0660/5633888 / simone.url@aon.at
CIMG1563.JPG
Aus aktuellem Anlass weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Welpenkäufer sich für eine registrierte Zuchtstätte entscheiden sollten! Solche Zuchtstätten sind durch den Hunde-Weltverband (FCI), den Österreichischen Hunde-Verband (ÖKV) und einen österreichischen Rassehundverein (in unserem Fall der VSSÖ) anerkannt. Einer unserer Rüden wird von einem Käufer leider ohne Rücksprache mit uns zu halten für eine sogenannte Hobbyzucht verwendet, die keinem der o.g. Verbände angehört! Wir hegen den Verdacht, dass dies von Anfang an beabsichtigt war und bedauern sehr, dass unser Vertrauen so mißbraucht wurde. Gerne hätten wir bei den ersten Gehversuchen einer seriösen Hundezucht geholfen. Aber eine Zucht, die von vornherein auf Lügen und Täuschen aufgebaut wurde, können wir nicht gut heißen! Denn Vertrauen ist für jede Beziehung (Hund-Mensch, Züchter-Züchter, Züchter- Käufer) das Fundament schlechthin. Wie soll man aber jemandem vertrauen, der sich selbst zum Züchter ernennt, ohne jede nachweisbare Qualifikation? Wir bedauern, dass einer unserer Hunde so jemandem in die Hände gefallen ist... Faktisch und sind uns gegen so ein Handeln erst einmal die Hände gebunden. Wir möchten ausdrücklich auf folgendes Hinweisen: Ein Hobbyzüchter, der sich keinem der o.g. Verbände anschließt, läuft immer Gefahr "Gott und Schöpfer hinter verschlossenen Türen" zu spielen! Transparenz und Kompetenz spielen bei einer solchen selbsternannten Zucht nämlich offenbar keine Rolle... Es folgen 10 PUNKTE, was es bedeutet, "anerkannte Zuchtstätte" zu sein. Im Umkehrschluss kann jeder Hobby-Züchter sich diesen Auflagen und Kontrollen also entziehen, wenn er eine sogenannte "Hobbyzucht" ohne Anerkennung durch den ÖKV, die FCI oder den VSSÖ betreibt. (Der folgende Text kann gerne von jedem FCI- anerkannten Züchter übernommen werden. Über einen Quellenhinweis freuen wir uns, wir setzen ihn aber nicht voraus!) 1.) Ein anerkannter Züchter ist verpflichtet, eine Züchterschulung zu absolvieren. Er bildet sich außerdem regelmäßig und freiwillig weiter. Das ist für uns selbstverständlich, denn Hundezucht setzt ein äußerst detailliertes und umfangreiches Wissen in den Bereichen Genetik, Erbkrankheiten, Gesundheits- vorsorge, Welpenkunde, Sozialisierung und Früherziehung, Ernährung, Erste Hilfe, Geburtshilfe, Tierschutzgesetz und vielem mehr voraus. 2.) Eine anerkannte Zuchtstätte wird regelmäßig besucht und kontrolliert! Es wird darauf geachtet, dass alle Hygiene- und Haltungsvorschriften eingehalten werden. Das wird zu recht und zum Wohle der Hunde (der Welpen und Elterntiere) NICHT dem Züchter selbst überlassen! In den Medien sieht man immer wieder schreckliche Bilder von mit Kot und Urin verwahrlosten Zwingern und verunreinigten Hunden. Übrigens: Zwingerhaltung wird bei anerkannten Zuchtstätten nicht geduldet... Auch wenn die Zwinger so dargestellt werden, als müssten sie einem Abenteuerspielplatz gleichen. Da wird u. U. der Anschein einer artgerechter Haltung erweckt, der von verbotener Zwingerhaltung ablenken soll... 3.) Die geltenden österreichischen Tierschutz- und Tierhaltungsvorschriften sowie die Zuchtordnung sind für eine anerkannte Zuchtstätte verbindlich und in der jeweiligen Fassung einzuhalten. Wer sich dazu nicht selbstverständlich und freiwillig verpflichtet, wird seine Gründe haben... Das bedarf keines weiteren Kommentars! 4) Jede anerkannte Zuchtstätte führt ein Sprung- und Zuchtstättenbuch! In diesem ist vermerkt, welcher Hund wann welchen anderen Hund gedeckt hat, wie viele Welpen lebend oder tot geboren wurden. So wird unkontrollierte "Welpenproduktion" und Inzucht verhindert! Ein anerkannter Züchter züchtet vor allen Dingen auf Langlebigkeit in Verbindung mit Gesundheit bis ins hohe Alter. Ein Hobbyzüchter betont immer wieder nur, wie "schön" seine Hunde sind... Entscheiden sie selbst, was Ihnen wichtiger ist! 5) Anerkannte Zuchtstätten müssen beim Verband eine geplante Verpaarung vor dem Deckakt ankündigen. So wird der Züchter angehalten, sich mit den Abstammungslinien der Hunde auseinander zu setzten (Stärken und Schwächen im Körperbau und Wesen auszugleichen, Erbkrankheiten zu eliminieren, Inzucht zu vermeiden, etc.) Der Verband kann aus o.g. Gründen, eine Verpaarung ablehnen. Grundlage dafür bilden zumeist weltweite Datenbänke der Verbände, die von Zuchtwarten betreut werden, auf die ein Hobbyzüchter niemals zugreifen könnte! Mehr als zweimal dieselbe Verpaarung ist aus Gründen der Genetik nicht erlaubt. Ein Hobbyzüchter kann oftmals immer wieder nur seine eigenen Hunde miteinander verpaaren - das bringt ihm zwar Geld in die Kasse, aber der Genpool der Rasse wird dadurch massiv geschädigt. Da mutet es schon sarkastisch an, wenn ein Hobbyzüchter betont, er züchte zum Wohle der Rasse...wohl eher zum Wohle seiner Kasse... 6) Anerkannte Züchter setzten nur solche Hunde zur Zucht ein, deren Zuchttauglichkeit vorher geprüft wurde. Diese sogenannte Körung oder Körprüfung wird vor Vertretern der Verbände abgelegt. Über das Ergebnis erhält der Züchter einen Körbericht. Dieser Bericht dient auch anderen Züchtern als wertvolle Entscheidungshilfe, bei der Planung von Deckakten. Denn er enthält wesentliche Informationen, die für eine erfolgreiche Zucht von wesensstarken und gesunden Hunden unerlässlich sind. Ein Hobbyzüchter verfügt über solche Informationen nicht einmal von seinen eigenen Hunden, wenn er diese nicht ankören lässt! Gelenkserkrankungen (HD, ED) und OCD sowie Augenerkrankungen sind wichtige Kriterien für die Planung von Deckakten. Dieses Thema ist so wichtig, dass nur spezielle und zertifizierte Tierärzte und anerkannte Spezialisten für Hunde von Verbandsmitgliedern solche Röntgenuntersuchungen und Befunde durchführen und erstellen dürfen. Ein Hobbyzüchter kann theoretisch ganz darauf verzichten. Viele wollen sich aber den Anschein von Seriösität geben, und lassen ihre Hunde bei irgendeinem x-beliebigen Tierarzt befunden. Das ist so, als würden sie mit ihrem Kind zum Dermatologen gehen, um feststellen zu lassen, ob es Darmkrebs hat. Hauptsache, ein Arzt hat etwas dazu unterschrieben. Hier wird die Unwissenheit von Laien vorsätzlich ausgenutzt , um sich den Anschein von Seriösität zu geben! 7) Anerkannte Zuchtstätten wissen über Zuchtausschlussgründe Bescheid. Hunde mit Epilepsie, Eltern, Geschwister und Nachkommen von Hunden mit anderen schweren Krankheiten oder Erbfehlern können nach entsprechendem Beschluss der Verbände aus der Zucht einer anerkannten Zuchtstätte ausgeschlossen werden. Ein anerkannter Züchter wird es eigentlich nie dazu kommen lassen, aber um auch intern den "schwarzen Schafen" das Handwerk legen zu können, kann ein Zuchtverbot ausgesprochen werden. Ein Hobbyzüchter muss das jedoch nicht einmal über seine eigenen Hunde wissen, und auch nicht über die Hunde, die zur Verpaarung dazu kommen. Denn meist er kann seine Hunde immer nur mit Hunden anderer Hobbyzüchter verpaaren. Das ist Verpaarung auf volles Risiko! Ein Beispiel: Hündinnen nach dem 2. Kaiserschnitt können von der Zucht ausgenommen werden. Über das Wohl der Hunde entscheidet der anerkannte Züchter NICHT allein! Im Gegensatz dazu, der Hobyzüchter: denn wenn er aufgrund von Geldsorgen oder er aufgrund von Unwissenheit (er musste ja niemals eine Züchterschulung besuchen...) so eine Hündin wieder verpaaren will, kann er das unwissentlich oder gar wider besseren Wissen tun und dann spielt er mit dem Leben der Mutter und der Welpen. 8) Anerkannte Zuchtstätten achten auf das Höchstalter der zu verpaarenden Tiere und auf die Verpaarungshäufigkeit beider Elterntiere. Hobbyzüchter schenken diesen Kriterien oft keine Beachtung, weil es ihnen meist nur um den Profit geht und sie nicht verstehen, warum es so wichtig ist, hierauf zu achten und die richtigen Konsequenzen zu ziehen. 9) Anerkannte Zuchtstätten geben ihre Welpen mit einer Ahnentafel ab. Unwissende Züchter verzichten auf diese sogenannten "Papiere" oft mit der Phrase "Es zählt das Tier und nicht das Papier" oder "Der Züchter macht das Tier, nicht der Verband." Natürlich macht aber auch nicht der Züchter das Tier, sondern die Natur und die Tiere selbst! Kein anderes Statemant disqualifiziert einen Hobbyzüchter so sehr, wie dieses! Solche leeren Phrasen offenbaren die ganze Unwissenheit solcher Menschen über die Grundlagen der Hundezucht! Dieser Abstammungsnachweis muss auch niemals extra bezahlt werden!!! Den gibt es immer gratis zum Welpen dazu!!! Der Welpe ist nicht teurer, nur weil es eine Ahnehtafel über ihn gibt! Hobbyzüchter stellen das gerne so dar, dass ihre Welpen deswegen billiger seien, weil man auf die teuren Papiere verzichten würde! Das ist QUATSCH! Erstens ist uns als anerkannter Züchter nichts für unsere Welpen zu teuer (die Kosten für das Ausstellen eines Abstammungsnachweises liegen aber übrigens weit unter hundert Euro) und zweitens werden die Gebühren ohnehin zur Gänze vom Züchter selbst getragen, niemals vom Käufer! Mittlerweile gibt es auch Hobbyzüchter, die den selben Preis für ihre Welpen verlangen, wie anerkannte Zuchtstätten, um nicht in den Verdacht zu geraten, an den falschen Stellen gespaart zu haben - eine groteske Situation, die es dem interessierten Laien schwer macht, sich zu orientieren. Der Preis eines Welpen konnte allerdings auch in der Vergangenheit noch nie Auskunft über die Qualitäten des Züchters geben! Hier kann nur der Verband helfen! Kein Verband schreibt übrigens Mindest- oder Maximum-Preise fest. Das wäre juristisch auch nie durchsetzbar - aber eine Orientierung für den Laien gibt es dennoch: denn Dumpingpreise kann es nur bei Welpen aus Vermehrungsstationen geben. Bei einer nicht-kommerziellen Zucht ergeben sich die Preise aus den Kosten, die der Züchter trägt. Hobbyzüchter haben häufig Angst, dass sie auf ihren Welpen "sitzen bleiben" und verramschen diese dann reglerecht. Anerkannte Züchter haben auch dafür eine Lösung. Seriöse Züchter nehmen sogar Hunde aus der eigenen Zucht wieder bei sich auf, wenn es nötig ist - ein Alptraum für viele Hobbyzüchter.Welpen aus einer anerkannten Zuchtstätte sind nachweislich gechipt, entwurmt und geimpft! Bei der Wurfkontrolle durch den Zuchtverband wird das alles vor Ort in der Zuchtstätte kontrolliert; ebenso wie der Zustand des Muttertieres. Uns sind Fälle bekannt, in denen ein Hobbyzüchter immer wieder behauptet hat, er hätte die Welpen geimpft und entwurmt, ohne dass das tatsächlich der Fall war. Gefälschte Impfausweise und fehlende Kontrollen ermöglichen jedem Hobbyzüchter sowas.... Gechipt werden muss heutzutage ohnehin jeder Hund, ebenso wie jeder Hund im zentralen Melderegister geführt werden muss - egal ob Rassehund oder Mischling - das ist keine besondere Leistung eines Züchters. Hobbyzüchter können ihre Welpen abgeben, an wen und wann sie wollen. Anerkannte Züchter geben ihre Welpen nur nach definierten Kriterien und zu definierten Zeitpunkten ab. Fehler können in diesem Bereich fatale Folgen für Mensch und Tier haben! Die Unwissenheit solcher Menschen erkennt man oft auch an Aussagen wie "unsere Welpen geben wir mit 9 Wochen ab" - anerkannte Züchter entscheiden individuell - und niemals pauschal! Es kann durchaus Sinn machen, den einen Welpen aus einem Wurf früher und den anderen später abzugeben. Das Entwicklungsprotokoll, das jeder seriöse Züchter über jeden Welpen führt und dem Käufer mitgibt, gibt Aufschluss darüber... Abstammungsnachweise sind also kein "Papier der Eitelkeiten" und kein "Adelsbrief", sondern das Zertifikat einer anerkannten Zuchtstätte, das die Einhaltung all der o.g. Punkte offiziell bestätigt!!! Denn eine Hobbyzucht bekommt genau aus diesem Grund niemals eine Urkunde oder ein Zertifikat oder "Papier" einer offiziellen Stelle. Selbstausgefertigte Urkunden haben wir allerdings auch schon gesehen - also seien Sie vorsichtig! Schauen sie auf der Homepage des Verbandes, ob es sich um eine anerkannte Zuchtstätte handelt! (www.vssoe.at) 10) Anerkannte Zuchtstätten gehen mit ihren Hund zu Hundeaussttellungen, um sich von objektiven Dritten eine Beurteilung über den Zustand ihrer Hunde geben zu lassen. Dieser Punkt ist zwar nicht verpflichtend für anerkannte Zuchtstätten vorgeschrieben, aber Hundezucht ohne Hundeausstellungen ist Wirken hinter verschlossenen Türen. Nicht anerkannte Züchter behaupten aus Unwissenheit oder als Schutzbehauptung oft, Ausstellungen seien reine Schönheitswettbewerbe. Das ist falsch! Wir laden gerne jeden Interessenten ein, uns zu einer Ausstellung zu begleiten. Jeder seriöse Züchter hat ein natürliches Interesse daran, seine Hunde durch internationale Experten beurtelien zu lassen. Dazu braucht man jahrzenhnte lange Erfahrung, denn es geht nicht um die Schönheit des Hundes, sondern um Anatomie, Physiologie, Gangwerk, Winkelungen, Proportionen, Laufeigenschaften, Wesenzüge u.v.m. Jeder Besuch einer Ausstellung zahlt sich für einen seriösen Züchter aus, denn unter Züchterkollegen herrscht immer ein reger Austausch von Informationen, neuesten Erkenntnissen und Tipps und Tricks in der Haltung und Erziehung von Hunden. Züchter, die keine Ausstellungen besuchen, tun entweder so, als wüssten sie schon alles, oder als wäre das alles unwichtig für das eigene Wirken. Wenn ein Hobby-Züchter mit Hunden züchtet, die niemals vor einer internationalen Fachjury standen und niemals eine Urkunde oder einen Ausstellungsbericht bekommen haben, wie will er dann wissen, ob er mit seiner Zuchtselektion (positive oder neagtive Selektion) richtig liegt? ABSCHLIESSEND: Wir haben volles Verständnis, wenn nicht jeder, der "aus Versehen" einmal Nachwuchs produziert, gleich einem Verband beitritt und sich all diesen strengen Auflagen und Kontrollen freiwillig unterwerfen will und auch noch Beiträge und Gebühren dafür zahlen möchte! ABER: wer nur ansatzweise verstanden hat, wie kompliziert und filigran die Zucht von Rassehunden funktioniert, wer behauptet, die Rasse liege ihm am Herzen und wer für den Erhalt der Erscheinung, der Gesundheit und den Fortbestand einer Hunderasse eintreten will, der schließt sich sicher frohen Herzens und aus freien Stücken einem Verband an. Hundezucht wirkt über die nächsten 100 Jahre von jetzt an gerechnet hinweg!! Denn Fehler in der Zucht und Probleme in der Genetik wirken sich nicht bloß auf eine Generation aus. Ein Hobbyzüchter, der allein da steht, ohne internationale Verknüpfungen, ohne Datenbänke, die Auskunft über Verwandtschaftsverhältnisse und Inzuchtskoeffzient geben, kann nicht ernsthaft behaupten, dass ihm die Rasse am Herzen läge! Ihm liegt nur wahrscheinlich nur das schnelle Geld am Herzen! Wir sind froh, dass es Menschen in den Verbänden und Organisationen gibt, die sich - größtenteils ehrenamtlich - die Mühe machen, eben dafür zu sorgen, dass nicht irgendwelche selbsternannten Hobbyzüchter "Gott spielen" und Welpen produzieren, um ihr Einkommen aufzuwerten oder ihr Ego zu befriedigen. Wir raten daher jedem, der sich für einen Rassehund entscheiden möchte, sich vorher beim dem entsprechenden Rassehundverband über die Zuchtstätte zu erkundigen! "Schwarze Schafe" gibt es natürlich überall - wie immer! Letzen Endes ist jeder Hundehalter selbst dafür verantwortlich, sich schlau zu machen und die Konsequenzen für den Kauf eines Welpen bei diesem oder jenem Züchter zu tragen. Solche Konsequenzen können entweder ein lebensfrohes, gesundes und verträgliches, langlebiges Familienmitglied sein - oder ein geschwächter mit Erbkrankheiten belasteter, von früher Sterblichkeit seiner Eltern und Geschwister gekennzeichneter Hund aus einer sogenannten "Hobbyzucht" - Hundezucht ist aber kein "Hobby", sondern eine Berufung! Mit den besten Wünschen für Sie und Ihren Hund! Simone Url & Holger Lutter-Url _______________________________________________________________ PS: Selbstverständlich verkaufen wir unsere Welpen - im Gegensatz zu manch einem Hobby-Züchter - auch an Wohnungsbesitzer! Es gibt überhaupt keinen kynologischen Grund, warum ein Hund im Winter nicht in einer Wohnung gehalten werden könnte. Solchen pseudo-wissenschaftlichen bzw. pseudo-tierschutz-Quatsch haben wir selten gehört. Außerdem kann jeder Hundehalter, der einen Garten besitzt durch unglückliche Umstände gezwungen werden, in eine Wohnung zu ziehen - was soll dann mit dem Hund geschehen? Verkaufen? Ins Tierheim? Das ist sicher noch weniger artgerecht... Wer hier mit dem Wohle des Tieres argumentiert, hat keine Ahnung davon, was zum Wohle oder Unwohl eines Hundes gereicht. Jeder seriöse Züchter, müsste sich in so einem Fall ja außerdem bereit erklären, die Hunde wieder zurück zu nehmen. Immerhin ist ja nach eigenen Angaben keine artgerechte Haltung in der Wohnung möglich - dann erwartet man doch zurecht, dass der verantwortungsvolle Züchter sich kümmert und die Tiere bei sich versorgt... Wie soll das funktionieren? Wäre eine spannende Frage an so einen Hobby-Züchter! Und wir hätten da noch jede Menge andere Fragen...(Zum Beispiel: Warum hat die Hundehütte einer solchen Hobby-Zucht denn eine Fußbodenheizung, wenn Wohnungshaltung als nicht-artgerecht wegen zu hoher Temepraturen im Winter bezeichnet wird? Welche Studie/Untersuchung hat denn die "artgerechten Temperaturen" eruiert? u.v.m.)
2013